Tod und Gedanken an Angehörige

Die meisten Menschen denken allerdings nicht an Geld und auch nicht an Häuser oder Katzen, sondern sie denken an andere Menschen, Angehörige, Freunde. Oft an die, die vor ihnen die physische Welt verlassen haben. Yogis geben dort die tröstende Aussage, dass man die dann auch wieder trifft. Nur, die Yogis sagen, dass ist aber nicht unbedingt wünschenswert. Nicht, dass es schlecht wäre, aber eigentlich geht es darum, zum Höheren zu kommen.

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Teil 44 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Wichtigkeit des letzten Gedankens vor dem Tod

Hier gilt nämlich, der letzte Gedanke vor dem Tod ist der wichtigste. Es heißt sogar, wir inkarnieren uns so ähnlich, wie der letzte Gedanke ist. Oder man könnte sagen, der letzte Gedanke hat einen großen Einfluss auf das, wie wir uns inkarnieren. Angenommen, der letzte Gedanke ist an die Firma, die man aufgebaut hat, dann wird man im nächsten Leben in eine Familie geboren werden, wo eine Firma ganz besonders wichtig ist und alle nur daran denken. Angenommen, der letzte Gedanke ist die Katze oder der Hund. Dann wird man in eine Familie geboren werden, wo Katzen und Hunde eine besondere Rolle spielen. Es heißt sogar in manchen Schriften, dass, wenn man sehr intensiv an Katze oder Hund denkt, könnte man sogar als Katze oder Hund wieder inkarniert werden. Vermutlich ist es aber eher, dass man dort hin geboren wird, wo Katze und Hund eine besondere Rolle spielt. Angenommen, man denkt zum Schluss nur ans Geld, dann wird man in eine Familie geboren, wo Geld eine ganz besondere Rolle spielt. Je nach sonstigem Karma in eine Familie, die kein Geld hat und deshalb daran denkt, oder die viel Geld hat und ständig daran denkt, noch mehr zu bekommen.

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Teil 43 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

 

Bhagavad Gita und der Sterbeprozess

Wenn dann der Tod tatsächlich kommt, dann sollte man nochmals loslassen und nochmals sagen: „Ich vertraue alles Dir an, Oh Gott. Alle meine Pflichten, die ich habe, gebe ich jetzt auf. Ich gebe sie an Dich weiter.“ Dann gilt es, den Geist nach innen zu richten. Krishna beschreibt das in der Bhagavad Gita, so das Prana, die Lebensenergie, nach innen zu sammeln, zum Bauch, dann zum Herzen und dann letztlich über das Ajna Chakra oder das Sahasrara Chakra mit einem Mantra oder auch einem Gebet den physischen Körper verlassen. So würde ein Tod eines Yogis aussehen. Im Grunde genommen gibt es davon einige Varianten. Im Grunde genommen ist es klug, den Körper so zu verlassen, wie man meditiert hat. Das ist ein Grund, weshalb Yogis empfehlen, dass man langfristig eine Hauptmeditationstechnik hat, und zwar eine Meditationstechnik, die auch erhebend ist. Da würde sich jetzt die reine Atembeobachtung nicht unbedingt eignen, denn angenommen, man stirbt, dann ist kein Atem mehr da. Wie meditiert man dann weiter? Aber Mantra kann man immer noch wiederholen oder ein Gebet kann man sprechen oder man kann an Gott denken oder man kann in reines Bewusstsein eintauchen.

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Teil 42 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Übe vor dem Tod spirituelle Praktiken

Als nächstes sollte man natürlich dann die Zeit der Meditation vertiefen, man sollte – je nachdem, was man körperlich in der Lage ist – spirituelle Praktiken vertiefen oder Mantramusik hören, sich einstimmen auf Höheres.

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Teil 41 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Regele deinen Nachlass vor dem Tod – mache dein Testament

Gut ist es durchaus, auch seinen Nachlass zu regeln, sein Testament zu machen, und zwar so zu regeln, dass er von denjenigen, die irgendwas kriegen, als gerecht empfunden wird. Das ist der größte Gefallen, den ihr überhaupt tun könnt euren Hinterbliebenen. Das sollte man nicht vergessen, sonst seid ihr nachher irgendwo in Bhur Loka gefangen und ärgert euch darüber, was eure Kinder dort anstellen. Ich habe einige sehr wissend lachen gehört. Ihr wisst, was ich damit meine. Also, das sollte man durchaus irgendwie regeln, lösen, und dann Gott anvertrauen.

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Teil 40 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Vorbereitung auf den Tod: Abschied

Und auf den Tod vorzubereiten, heißt zunächst mal, dass man sich innerlich verabschiedet von seinen Mitmenschen, dass man seine Mitmenschen Gott anvertraut, dass man weiß: „Meine Pflichten gegenüber Kindern, Geschwistern, Eltern, Partner, Yogaschülern gehen langsam zu Ende. Es gäbe zwar vielleicht noch Vieles, was ich unbedingt erledigen will…“ Aber wenn wir diese Wünsche noch mit zum Tod mitnehmen, dann heißt es, dann müssen wir im nächsten Leben damit wieder anfangen. Also, klüger ist es, dass wir sagen: „Ich übergebe all meine Pflichten, Verantwortungen und Wünsche Gott.“ Und wir können dann auch sagen: „Lieber Gott oder liebe Göttin oder höhere Wirklichkeit, du siehst, mein Leben geht zu Ende, ich kann nichts mehr ändern, ich vertraue dir alles an.“ br>

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Teil 39 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Wunder geschehen immer wieder

Natürlich, auf der einen Ebene sollte man sich weiter bemühen, ob man nicht doch gesund werden kann. Irgendein Arzt hat mal gesagt, es wäre unwissenschaftlich, nicht an Wunder zu glauben. Wunder gibt es immer wieder. Und auf der einen Ebene ist es durchaus gut, zu schauen, „kann noch etwas geändert werden?“ Auf einer anderen Ebene würde man empfehlen, parallel sich auf den Tod vorzubereiten.

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Teil 38 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Wie bereitet man sich auf den Tod vor?

Gut, aus diesem Modell, ein paar praktische Empfehlungen, dann ist es weniger theoretisch. Angenommen, jemand weiß, dass er stirbt und wäre jetzt einer, der Yoga übt und will jetzt wissen: „Was mache ich jetzt?“ Z.B. beim Arzt gewesen, Arzt sagt: „Tumor, Endstadium, nichts mehr zu machen.“ Was macht man jetzt? br>

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Teil 37 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Swar Loka, die dritte Ebene des Lebens nach dem Tod

Der Normalsterbliche kommt nach dem Tod nicht in Swar Loka, es sei denn, er hat in diesem Leben schon Zugang gehabt zu Samadhi. Wer also in diesemLeben schon Samadhi erreicht hat, der kann das nach diesem Leben auch wieder erreichen und dort eine Zeit verbringen, bevor er sich dann wieder inkarniert. Samadhi ist der überbewusste Zustand, jenseits von Identifikation mit Körper, Gedanken, Persönlichkeit.
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Teil 36 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

Bhuvar Loka, die zweite Ebene des Lebens nach dem Tod

Danach geht sie in die Astralebene ein, bleibt dort eine Weile, dann geht sie in den Mutterleib, das ist so, als ob sie wieder in Bhur Loka ist, was so eine Zwischenebene ist. Im Moment der Empfängnis verbindet sich die Seele mit dem befruchteten Ei und dem Embryofötus und im Moment der Geburt ist dann diese Verbindung stabil und fest und dann beginnt die Vollinkarnation.

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Teil 35 der Niederschrift aus einem Workshop mit Sukadev zum Thema „Reinkarnation und Karma“ in der Yogaschule Yoga Vidya Speyer.

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