Letzter Gedanke für den Tod

Die Yogatheorie sagt, dass der letzte Gedanke vor dem Tod besonders wichtig ist. Er hat einen großen Einfluss darauf, wo man in der Astralwelt ankommt, wie lange man dort verbringt, und wo man im nächsten Leben wiedergeboren wird. Wenn  jemand z.B. in der Todesstunde an seine Katze denkt, wird er im nächsten Leben in einer Familie geboren werden, wo Katzen eine wichtige Rolle spielen. Wenn er an Geld denkt, wird er in eine Familie geboren werden, wo Geld eine große Rolle spielt. Je nach sonstigem Karma kann es sein, dass die Familie kein Geld hat, oder dass sie sehr viel hat, aber nie zufrieden damit ist. Wer zum Schluss an seine Hinterbliebenen denkt, wird so lange in der Astralebene bleiben müssen, bis alle, an die er gedacht hat, auch gestorben sind. Wer zum Schluss an seine verstorbenen Angehörigen denkt, wird von ihnen empfangen werden, soweit sie noch auf der Astralebene sind. Und später inkarniert man sich zusammen mit der ganzen Familie/freunde etc., wenn auch in anderen Beziehungskonstellationen als vorher.

Reinkarnation und Leben

8. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Ideales Sterben

Was kann man machen, wenn man stirbt?

In der Bhagavad Gita wird beschrieben, wie ein idealer Sterbevorgang aussieht: Der Sterbende zieht den Geist zurück von allen äußeren Objekten. Er zieht den Geist nach innen, erst mal zum Herzen hin, zieht dann die Achtsamkeit hoch zum Punkt zwischen den Augenbrauen, wiederholt sein persönliches Mantra und mit dem Mantra im Geist und im Bewusstsein von Gott verlässt er den physischen Körper über das Ajna Chakra (drittes Auge) oder das Sahasrara Chakra (Scheitelzentrum). Wenn man das macht, kann man nachher in die höheren Astralebenen oder sogar Kausalebenen gehen, muss vielleicht noch nicht mal wiedergeboren werden.

Die meisten Menschen denken im Moment des Todes nicht an solche erhabenen Dinge. Selbst wenn sie vorher wissen, was im Tod auf sie zukommt, denken sie eher an die verstorbenen Verwandten. Sehr Verhaftetete denken an all das, was sie nicht loslassen können, wie Firma, Haus, Hobby-Sammlungen, und mehr noch die Zurückgebliebenen Familienmitglieder. Relativ viele Menschen lösen sich in den Minuten vor dem Tod von dem, was sie so festhält. Sie denken dann an die verstorbenen Verwandten. Dadurch, dass sie an die verstorbenen Verwandten denken, geschieht es, dass die verstorbenen Verwandten, die schon auf den höheren Ebenen der Astralebene sind, merken, dass dort jemand aus der Familie oder jemand ihnen Nahestehendes stirbt. Sie gehen sie dann auch etwas näher, um den Verstorbenen zu empfangen, die nach oben steigen will.

Tod

7. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Vorbereitung auf den Tod

Wie kann man sich vorbereiten auf den Tod?

Das normale ist, dass der Mensch weiß, dass er sterben wird. Das gibt es auch heute noch relativ oft. Menschen, die in Altenheimen arbeiten, gaben mir gesagt, dass relativ viele dieser alten Menschen so ein paar Tage vorher schon ankündigen, sie würden jetzt gehen. In früheren Zeiten war das noch üblicher, wo die Mehrheit der Menschen ja nicht im Krankenhaus gestorben ist und das Leben noch nicht künstlich noch eine Weile länger verlängert wurde. Ihr habt vielleicht schon viele Romane gelesen, wo der Patriarch oder die Mutter ein paar Tage vor dem Tod noch mal die ganze Familie zusammen gerufen hat.
Das normale wäre, dass der Mensch vorher weiß er wird jetzt bald sterben. Wenn er das weiß, oder eine klare Ahnung hat, wird folgendes empfohlen:  Er sollte dann noch seine Angelegenheiten, seinen Nachlass regeln, auch seinen geistigen Nachlass. Er kann mit engeren Verwandten und Freunden sprechen, vielleicht noch Aufgaben geben, Dinge weiter geben, Verantwortung abgeben, seine Weisheit noch weitergeben. Er sollte sich vielleicht noch versöhnen mit Menschen mit denen er sich vorher nicht so gut verstanden hat, um dann schrittweise dort loszulassen. Er sollte dann „Lebewohl“ sagen, und das Wohl seiner Angehörigen ganz Gott anvertrauen, im Bewusstsein, dass er seine irdische Aufgabe für dieses Leben erfüllt hat, und dass jetzt neue Aufgaben auf ihn warten.
Ideal wäre, dass er dann mit jemandem zusammen ist, der kurz vor dem Tod noch mal mit ihm betet oder über spirituelle Dinge spricht oder ihn aufklärt, was nach dem Tod ist. Er sollte auch spirituelle Bücher, heilige Schriften lesen. Ähnlich ist es in den meisten Weltreligionen, auch im Christentum, dass Kranke Besuch von Priester oder Pfarrer erhalten. Bei den Katholiken gibt es noch die letzte Beichte, Ölung etc. So kann der Mensch sich vor dem Tod lösen von allem. bevor er stirbt und dann im Moment des Todes kann er sich dann lösen von all dem.

Reinkarnation und Leben

6. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Kreislauf des Lebens

Die Yogis sehen das Leben als einen Kreislauf an, ähnlich wie den Lauf der Sonne. Dabei ist die eine Hälfte des Laufes der Sonne sichtbar, der andere unsichtbar. Im sichtbaren Halbkreis werden wir irgendwann geboren, ähnlich wie die Sonne aufgeht. Dann wachsen wir, so wie die Sonne aufsteigt. Dann irgendwann so zwischen 20 und 50 erreichen wir den physischen Höhepunkt haben. Dann beginnt das Alter, auf welches irgendwann der Tod folgt, der Sonnenuntergang. Aber da ist dann nicht das Leben zu Ende, genauso wenig wie die Sonne bei Sonnenuntergang stirbt. Sie wird nur unsichtbar. Genauso geht das Leben weiter in der Astralebene: Es gibt so etwas wie Geburt in die Astralebene (das ist der physische Tod), Aufsteigen  in höhere Astralebenen, und dann wieder Absteigen in die niederen Astralwelten bis zum Tod für die Astralebene. Das ist dann der Beginn der physischen Inkarnation. Das neue Leben beginnt dann in zwei Schritten. Der erste ist die Empfängnis, der nächste die Geburt.

Reinkarnation, Wiedergeburt

5. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Yoga über Leben nach dem Tod – Einleitung

In den nächsten Blogbeiträgen möchte ich aber auf die Yoga Theorie zum Leben nach dem Tod eingehen.

Ich halte mich dabei an das, was mein Meister, Swami Vishnu-devananda, uns erzählt hat, und wie es Swami Sivananda in seinem Buch „what becomes of the soul after death“ beschrieben hat. So steht es auch beschrieben in Büchern wie Shrimad Bhagavatam und anderen Puranas. In den meisten esoterischen Traditionen weltweit wird es sehr ähnlich beschrieben.

Ich möchte eingehen auf folgende Fragen:

Was passiert im Moment des Todes?

  1. Wie kann man sich vorbereiten auf den Tod
  2. Wie verhält man sich am besten im Moment des Todes?
  3. Wie kann man anderen helfen, sich auf den Tod vorzubereiten?
  4. Wie kann man anderen im Moment des Todes helfen?
  5. Wie kann man Menschen helfen, die gestorben sind?
  6. Was erwartet einen nach dem Tod, zwischen zwei Leben?
  7. Wann inkarniert die Seele wieder?

Reinkarnation und Leben

4. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Indizien für Reinkarnation

Es gibt einige Indizien, die darauf hindeuten, dass die Reinkarnationslehre mehr ist als nur ein Glauben:

  1. Es gibt Kinder, die sich an frühere Leben erinnern. Der amerikanische Forscher Ian Stevenson von der University of Virginia hat zahllose Fälle dokumentiert, in denen gezeigt werden konnte, dass die Person, an die sich die Kinder als früheres Leben erinnern konnten, tatsächlich existierten
  2. In so genannten Rückführungen können Menschen von Reinkarnationstherapeuten in tatsächliche oder vermeintliche frühere Leben geführt werden
  3. Seit Raymond Moody sind die so genannten Nahtoderfahrungen vielfältigst untersucht. Diese legen die Vermutung nahe, dass Bewusstsein und Wahrnehmung ohne Gehirn und Sinne möglich ist
  4. Es gibt eine Reihe von Channel-Medien, die auch unter Laborbedingungen Dinge über Verstorbene erzählen können, die sie nie gekannt haben
  5. Viele Menschen machen in Tiefenentspannung, Meditation, Narkose, Koma oder geänderten Bewusstseinsstufen die Erfahrung, ihren Körper zu verlassen. Manche können anschließend beschreiben, was in einem Nachbarraum sich befindet. Manche haben das Gefühl, feinstofflichen Wesen zu begegnen
  6. Manche Menschen erscheinen einem auf den ersten Blick sehr vertraut, und es ist sofort eine enge Verbindung da. Das könnte darauf hindeuten, dass man diese aus einem früheren Leben kennt.

Trotz dieser Indizien kann man natürlich nicht sagen, dass Reinkarnation als bewiesen gelten kann. Es ist aber eine nahe liegende Hypothese. Vermutlich wird man aber erst davon überzeugt sein, wenn man entweder in einem geänderten Bewusstseinszustand seine früheren Leben selbst erlebt, oder dies nach dem Tod erfährt…

Tod

3. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Vorstellungen für das Leben nach dem Tode

Historisch kann man verschiedene Vorstellungen für das Leben nach dem Tod feststellen:

  1. Nach dem Tod ist alles zu Ende. Diese materialistische Vorstellung widerspricht der Intuition des Menschen.
  2. Nach dem Tod geht es irgendwie weiter, aber weniger intensiv. Diese Vorstellung des Schattenreichs ist eigentlich eine schreckliche
  3. Nach dem Tod kommt man, sei es direkt, sei es nach dem jüngsten Gericht, entweder in den Himmel oder Hölle, je nachdem ob man tugendhaft genug war oder an das richtige geglaubt hat. Ewige Verdammnis in der Hölle erscheint bei logischem Nachdenken als unverhältnismäßig hohe Strafe bei einem doch sehr kurzem Erdenleben. Manche Menschen in den christlichen Kirchen versuchen heute, eine mitfühlenderes Modell zu entwickeln, wonach alle Menschen durch Jesu Tod irgendwann in den Himmel kommen. Dies wäre die vierte Vorstellung: Alle kommen nach dem Tod in den Himmel bzw. erfahren die Erlösung
  4. Man kann es nicht wissen, was nach dem Tod kommt. Wir leben jetzt unser Leben. Was nachher kommt, werden wir schon sehen. Diese Vorstellung klingt vernünftig, führt aber zu einer unterbewussten Grundangst, die immer kommt, wenn jemand stirbt, man selbst in Lebensgefahr gerät, oder größere Verluste erlebt werden.
  5. Die Vorstellung von Reinkarnation macht am meisten Sinn: Sie besagt, dass wir uns im Laufe vieler Leben entwickeln vervollkommnen. Dass unser bzw. unsere Leben sinnvoll ist bzw. sind. Dass jedes Leben in sich wichtig und wertvoll ist, dass wir aber keine Angst davor zu haben brauchen, nicht wieder gut zu machenden Schaden erzeugt oder etwas verpasst zu haben. Dem Bedürfnis des Menschen nach Sinn entspricht der Reinkarnationsglaube besonders stark.

Die Reinkarnationslehre war zu allen Zeiten die am weitesten verbreitete Vorstellung für das Leben nach dem Tod. Die östlichen Religionen Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, Jainismus gehen wie selbstverständlich davon aus. Die meisten shamanistischen Religionen sprechen davon. Unter den Ägyptern und den Griechen gab es ganze philosophische und religiöse schulen, die an Reinkarnation glaubten. Unter den Juden gab es schon um christi Geburt breite Kreise, die von Reinkarnation ausgingen. Im Mittelalter glaubten die jüdischen Kabbalisten, und in der Neuzeit die Chassidim an Reinkarnation.
Unter den Christen gab es eine Reihe von Kirchenlehrern, wie z.B. Origines, die an Reinkarnation glaubten. Es gibt Stellen in der Bibel, die darauf hindeuten, dass Jesus bzw. seine Jünger an Reinkarnation glaubten. Es gibt allerdings andere Bibelstellen, die das Gegenteil zeigen.

Tod

2. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt

Reinkarnation – Neue Reihe

Ich möchte in dieser Blog-Reihe über die Yoga Theorie der Reinkarnation sprechen. Ich halte es für sehr wichtig, sich über den Tod Gedanken zu machen. Die Vorstellung, was nach dem Tod kommt, bestimmt unser Leben. Von den verschiedenen Vorstellungen über das Leben nach dem Tod macht die Reinkarnationstheorie vielleicht am meisten Sinn. Vor dem Hintergrund der Möglichkeit der Wiederverkörperung können wir dieses Leben sehr bewusst und intensiv, ohne Schuld- und Rachegefühle, mit Liebe und Erfüllung leben.

Es gibt verschiedene Vorstellungen, die Menschen in den verschiedenen Religionen haben über das Leben nach dem Tod. Darum wird es gehen im nächsten Blog Beitrag.

Reinkarnation, Wiedergeburt

1. Teil eines Vortrags von Sukadev Bretz über Reinkarnation . Fortsetzung folgt.

Glaube an Reinkarnation : wo wann warum

Menschen auf der ganzen Welt glauben an Reinkarnation. In unterem Video erfährst du mehr darüber. Interessanterweise sind es nicht nur die Anhänger der östlichen Religionen Buddhismus, Hinduismus, Jainismus, Taoismus und Shintoismus, die an Reinkarnation glauben und geglaubt haben. Auch im alten Griechenland, im alten Rom, bei den Juden, Moslems und Frühchristen gab es viele Anhänger des Wiedergeburtsglaubens.

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Was bleibt, was vergeht, was war noch nie da – Tod und Vergänglichkeit

In unterem Video kannst du einer uralten Geschichte lauschen: Die Geschichte eines Rätsels, welches ein Yaksha dem Yudhisthira gestellt hat. Diese Geschichte stammt aus der Mahabharata. Du findest die Essenz dieser Geschichte auch in der Manu Smriti. Sie handelt von den Grundlagen des Menschseins, von Tod, Vergänglichkeit, Ewigkeit und Reinkarnation. Kurzes, aber sehr tiefgehendes Video mit Sukadev Bretz.

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